Start-up Palästina – palästinensische Wirtschaft stabil machen

Die palästinensische Start-up-Szene kommt immer mehr in Fahrt. Kreativ, ideenreich, risikobereit – so gründen junge Palästinenser Unternehmen. Hierzulande nehmen Unternehmen noch kaum Notiz von den talentierten Gründern – schade, denn diese könnten auch für sie ein Gewinn sein.  Bei Palästina denkt man zuerst an Krisenregion, israelische Besatzung, Hamas oder an Unsummen von internationalen Hilfszahlungen, die … weiterlesen

Palästinensische Gemüsehändler dürfen sich freuen

Im Westjordanland sind Gemüseeinfuhren aus Jordanien neuerdings nicht mehr an israelische Reglementierungen gebunden. Wollte man die palästinensischen Import- und Exportbeziehungen mit Drittländern bisher auf einen simplen Nenner bringen, dann auf diesen: Palästina hatte wenig zu sagen. Israel hatte die Oberhand und bestimmte die Regeln. Doch wie das jüngste Beispiel zeigt, tut sich etwas, wenigstens im … weiterlesen

„Gaza-Reconstruction“ – Kunst für den Wiederaufbau

Das Museum der Birzeit Universität im Westjordanland schreckt nicht davor zurück, sich kritisch mit dem Wiederaufbau Gazas auseinanderzusetzen. Wie? Das zeigt die Ausstellung „Gaza-Reconstruction“.  Der 20 cm große Zementstein gleich am Eingang des Museums ist nicht zu übersehen. Mit unzähligen glitzernden Kristallen versehen, thront er in der Glasvitrine, wie ein teurer Diamant auf nachtschwarzem Samt. … weiterlesen

Die junge Birzeit Brauerei begehrt auf

Auf dem Biermarkt Palästinas tut sich etwas. Drei Brüder wollen mit einer eigenen Brand den Global Playern die Stirn bieten. Ihr Bier vermarkten sie geschickt. Trotz des staatlichen Verbots, für Alkohol zu werben. Wenn im israelischen Haifa die Laster mit Alaa Sayejs Bier aus dem palästinensischen Birzeit mal wieder nicht rechtzeitig ankommen, liegt das nicht … weiterlesen

SIBA Soap-Exporte steigen weiter

Inmitten der zweiten Intifada gründet Ikhlas Sawalha die Seifenmanufaktur Palestinian House of Soap. Mittlerweile hat sie aus SIBA Soap ein weltweit gefragtes Label gemacht. Es ist an der Zeit, Unternehmerinnen wie Sawalha ernst zu nehmen. In Yanoun, einem winzigen Bauerndorf 20 km südöstlich der Stadt Nablus, hat man das Gefühl, die Zeit wäre stehen geblieben. … weiterlesen

Hebrons erste Taxifahrerin

Nadia Sayyed Ahmad tut in Hebron, was für Frauen verpönt ist. Sie lenkt ein Taxi und will sogar ihr eigenes Unternehmen gründen. Das stinkt nicht nur vielen Männern, auch die Behörden lassen sich extrem viel Zeit.  Sie ist Muslimin und trägt ein Kopftuch. Doch das hindert sie nicht daran, am Steuer eines gelben Taxis zu … weiterlesen

Uralt oder nagelneu? Ein Erdhaus in Jericho

Welche Rolle spielt Palästinas Architekturtradition für die Menschen im Westjordanland? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. So auch vor einiger Zeit, als ich ein Foto von einem Erdhaus in Jericho sah, das die Architekten und Architektinnen von Shamsard gebaut hatten. Bei meinen Begegnungen mit Palästinensern fällt mir eines besonders auf: Sie reden gern über … weiterlesen

In Ramallah spendet die Erde grüne Energie

Khaled Al Sabawi macht sich im Westjordanland daran, die Energieprobleme umweltfreundlich anzupacken, und sagt den Politikern in Ramallah, was sie nicht hören wollen – ein heikles Unterfangen. Sie ist quirlig, die Stadt Ramallah mitten im Westjordanland, nördlich von Jerusalem. Obwohl sie reich an Geschichte ist und kulturell immer mehr zu bieten hat, flanieren in den … weiterlesen

IT-Exporte aus Gaza

Unit One ICT exportiert Software- und IT-Dienstleistungen von Gaza in die ganze Welt. Die Geschäfte laufen immer besser, obwohl die wirtschaftlichen Bedingungen in dem winzigen Küstenstreifen seit zehn Jahren alles andere als erfolgsversprechend sind. 2005 war ich das erste Mal in Israel und im Westjordanland. Zu einer Zeit, als die Evakuierung des Gazastreifens kurz bevor … weiterlesen